Kapitalfluss

China droht Pleitewelle

e-Trado GmbH

China droht enorme Pleitewelle - vom asiatischen Wirtschaftswunder in die Krise!

China droht enorme Pleitewelle

(2014) Na ist denn das zu fassen, da droht dem asiatischen Wirtschaftswunder China doch tatsächlich eine unaufhaltsame Pleitewelle ein Strich durch die Rechnung zu machen. Was ist eigentlich passiert und wie konnte es eigentlich dazu kommen? Jetzt sind Experten gefragt, welche hoffentlich plausible Antworten auf all diese Fragen geben können. Die meisten Unternehmen in China sind auf Kredite angewiesen, eigentlich nichts Ungewöhnliches in einer modernen Wirtschaft, denn auch in Amerika und Europa sind finanzielle Zuwendungen vonseiten zahlreicher Kreditinstitutionen ein wesentlicher Bestandteil des Wirtschaftssystems. Jetzt wird es aber tatsächlich spannend, denn China galt doch immer als Vorzeigemacht in ganz Asien, wenn es darum ging, eine gut funktionierende Wirtschaft vorzuweisen. Leben die Chinesen etwa über ihre Verhältnisse oder floriert der Handel einfach nicht mehr, wie er es eigentlich sollte?

Die Ursachen sind ganz woanders zu finden, da ist auf der einen Seite das Wachstum der gesamten Wirtschaft Chinas gewaltig ins Stocken geraten ist, geraden immer mehr Unternehmen in die Schuldenfalle, denn teure Kredite können zwangsläufig nicht mehr zurückgezahlt werden. Andererseits hatte die Herabstufung durch die Ratingagentur Fitch auf A+ ein deutliches Signal ausgesandt und wird in der gesamten Wirtschaft unweigerlich als Warnschuss gedeutet. Da kommen schwierige Zeiten auf das erfolgsverwöhnte chinesische Wirtschaftswunder zu. Zahlreiche Unternehmen des Mittelstands beklagen bereits schon jetzt erhebliche Absatzschwierigkeiten. Wie sonst nirgendwo auf der Welt sind chinesische Unternehmen mit enormen Schulden belastet, ein äußerst denkwürdiger Umstand. Galt doch die Wirtschaft Chinas bis zu diesem Zeitpunkt als stabil und aufstrebend, denn kein Land investierte in so viele Unternehmen auf der ganzen Welt, wie China. Doch damit dürfte es vorerst einmal vorbei sein und stattdessen droht zahlreichen Unternehmen Chinas die unabwendbare Pleite.

Unternehmen brauchen einfach neue Kredite, um überhaupt auf dem Weltmarkt bestehen zu können und das ist nicht nur in Europa, sondern auch in China der Fall. Kredite sind bekanntlich teuer, denn Banken, Sparkassen sowie weiter Kreditinstitutionen lassen sich derartige Finanzdienstleistungen entsprechend honorieren. Schließlich müssen die Damen und Herren Angestellten auch von etwas leben. Diese Faktoren sind für einen Laien durchaus nachvollziehbar, doch was hat es mit der Herabstufung auf sich? Hierbei ist eine Vielzahl von Faktoren mitverantwortlich, wie zum Beispiel die gesamte Staatsverschuldung oder Bruttoinlandprodukt, welche sich sogenannte Ratingagenturen schon einmal etwas intensiver anschauen. So auch in China, denn stolze 128 Prozent betrug die Gesamtverschuldung von Unternehmen auf das gesamte Bruttoinlandprodukt bezogen und das war der Ratingagentur Fitch doch erheblich zu viel. Deshalb wurde die Kreditwürdigkeit des Landes gleich um eine Stufe herabgesetzt auf A+, was seit 1997 das erste Downgrade für das Land bedeutete.

Vonseiten der Zentralbank in China wird unaufhaltsam immer mehr Geld in den gesamten Bankensektor des Landes gepumpt, um angeblich damit die Wirtschaft zu stützen. So floss ein großer Teil dieser Gelder in vielversprechende Infrastrukturprojekte größeren Umfanges, was in der Vergangenheit als äußerst effektive Strategie funktionierte. Nicht umsonst boomte die Wirtschaft des Landes und selbst die Vereinigten Staaten von Amerika hatten sich beim vermeintlichen Feind Nummer eins eine nicht unerhebliche Summe borgen müssen, um damit eine drohende Staatspleite abwenden zu können. Die Augen der gesamten Welt waren auf China gerichtet, denn man konnte eigentlich nur staunen, mit welcher vermeintlich wirkungsvollen Strategie ein kommunistisch regiertes Land unaufhaltsam noch vorne strebt. China da und chinesische Produkte dort, egal, an welchen Ort der Welt man sich gerade befindet, ohne Produkte aus diesen Teil Asiens schien es wohl nicht zu gehen. Made in China, Singapur, Taiwan oder Hongkong sind auch in Europa zur Normalität geworden. Damit könnte es allmählich vorbei sein, denn sollte sich die drohende Pleitewelle bewahrheiten könnten einige Produkte vielleicht sogar für immer aus den Regalen verschwinden.

In den letzten Jahren stieg die Wirtschaft des Landes langsamer als jemals zuvor, was sich unweigerlich auf den Export auswirken sollte. Zwar belegen ersichtliche Zahlen eine weiterhin positive Bilanz aller Exportgüter, doch nach Meinungen von Experten handelt es sich hierbei offensichtlich um gezielte Manipulationen vonseiten der Behörden Chinas. Immer mehr Investoren flüchten deshalb in chinesische Staatsanleihen. Mit der Herabstufung durch die Ratingagentur Fitch droht die bisher gehandhabte Praxis durch Seiten der Zentralbank in China zu zerplatzen. Sollte sich die Pleitewelle in China bewahrheiten, dann wird dieses enorme Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum des gesamten Landes auswirken. Auch die Weltkonjunktur wäre davon empfindlich betroffen, so auch zahlreiche deutsche Unternehmen!