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Chinas Handelsriese Alibaba

e-Trado GmbH

Chinas Handelsriese Alibaba Taobao

US01609W1027, A117ME, AHLA, BABA, TWR

(2014) Alibaba ein Märchen wie aus Tausend und einer Nacht - der unaufhaltsame Aufstieg von Chinas Handelsriesen!
Auf dem chinesischen Markt geht weitaus härter zu, als es üblicherweise in Europa der Fall ist und Experten sind sich in einem Punkt weitestgehend einig, die gesamte Wirtschaft kommt an China einfach nicht vorbei. Es wird mit allen Mitteln und Methoden um die Vormachtstellung gekämpft, denn die Konkurrenz im Bereich Onlinehandel oder Onlineauktionen genießt in China ein enormes Ansehen. Bedarf und Nachfrage liegen hier sehr eng beieinander, ein Kriterium, welches sich der Handelsriese unter der Regie von Mister Ma auf eindrucksvolle Weise zunutze gemacht hatte. Denn aus einem anfänglich kleinen Unternehmen entwickelte sich ein wahrer Gigant, welcher zum größten Handelsriesen Chinas aufgestiegen ist.

Was verbirgt sich hinter dem Handelsriesen des Mister Ma?

Alibaba, nein hier handelt es sich keineswegs um ein Märchen aus Tausend und einer Nacht, denn um ein Unternehmen, welches bis weit über die Landesgrenzen Chinas hinaus bekannt geworden ist. Zahlreiche Unternehmen aus allen Teilen der Welt versuchten ihr Glück auf dem hart umkämpften Markt Chinas und nicht wenige scheiterten am Ehrgeiz der Chinesen. China ist einfach für viele eine Nummer zu groß und das betrifft nicht nur kleinere oder mittelständische Unternehmen, sondern sogar globale Onlineauktionshäuser wie eBay. Dabei sah es im Jahre 2003 noch gut aus, denn eBay hatte es tatsächlich geschafft erste sichtbare Erfolge auf dem chinesischen Markt zu erzielen. Doch in einem Apartment irgendwo in China bahnte sich etwas an, was einem globalen Onlineauktionshaus wie eBay alsbald das Fürchten lehren sollte. Alsbald tauchte ein Name auf, welcher als das Unternehmen Taobao unter der Regie von Mister Jack Ma einen unaufhaltsamen Siegeszug startete. Betrug der Marktanteil im Jahre 2003 gerade einmal ganze 8 Prozent, wogegen stolze 79 Prozent des Onlineauktionshauses eBay gegenüberstanden. Doch Mister Jack Ma ist keine unbedeutende oder unerfahrene Person, denn bereits im Jahre 1999 verstand er es mit seinem Unternehmen Alibaba-Group erfolgreiches e-Commerce im gesamten chinesischen Raum zu betreiben. Dabei kannte Mister Ma nur ein einziges Ziel, die Vorherrschaft des globalen Onlineauktionshauses eBay gnadenlos zu brechen.

Der Siegeszug des Handelsriesen geht unaufhaltsam weiter!

Es ist alles eine Sache der richtigen Strategie, denn sowohl eine vielversprechende Kooperation mit Yahoo wie auch eigens entwickelte Konzepte gehören nun einmal zur erfolgreichen Geschäftspolitik von Taobao Marketplace. Am Ende ist es doch immer wieder Alibaba, egal welche Taktiken Mister Ma sich noch einfallen lassen würde, am unaufhaltsamen Aufstieg der Alibaba-Group inklusive aller beteiligten Ableger gab es einfach nichts zu rütteln. Heute gehören neben Taobao mit eigenem Consumer-to-Consumer-Chat sowie eigenem Bezahlverfahren (Alipay) noch zahlreiche weitere Unternehmen darunter Tall.com, 1688.com, Juhuasuan, Aliyun sowie Alipay zum Imperium von Mister Ma. Ein gut funktionierendes System sowie der unbändige Wille haben die Alibaba-Group zu dem gemacht, was sie heute ist, der unangefochtene Handelsriese Nummer eins in China. Eine nun folgende kurze Auflistung veranschaulicht, welches Potenzial in diesem Unternehmen steckt, denn das Imperium um Mister Ma braucht sich keinesfalls hinter gestandenen Größen wie eBay, Yahoo oder Google verstecken.

Das Potenzial der Alibaba Group Holding Limited:

  • Seit dem Jahre 1999 besteht die Alibaba Group Holding Limited, welche sich vorwiegend im Bereich e-Commerce einen Namen gemacht hat.
  • Taobao Marketplace wurde im Jahre 2003 als Antwort auf das Onlineauktionshaus eBay ins Leben gerufen, ein Unternehmen, welches dafür sorgte, dass eBay sich im Jahre 2006 gänzlich aus China zurückgezogen hatte.
  • Zahlreiche weitere Angebote folgten darunter eTao, App Store sowie das spätere eigenständige Unternehmen Taobao Mall, dass sich im Jahre 2012 in Tien Mao umbenannte.
  • Mit Juhuasuan kam eine weitere Shopping-Plattform hinzu, welche sich vorwiegend auf hochwertige Konsumgüter, Luxusartikel sowie einen lokalisierten Lifestyle-Service spezialisiert hatte.
  • Ebenfalls äußerst erfolgreich präsentiert sich eTao als Shopping-Suchmaschine auf dem chinesischen Markt, welche neben Produkten auch zusätzliche Informationen zu den einzelnen Produktangeboten, Händlern sowie Besonderheiten bietet. Selbst bei der Suche nach vermeintlichen Schnäppchenangeboten oder Gutscheinen leistet eTao mit der Pinwand eTao-Faxian wertvolle Unterstützung.
  • Auch Aliyun als Cloud-Computing-Service-Plattform sowie Alipay ein eigens von Mister Ma entwickeltes Online-Bezahlsystem für den chinesischen Markt wuchs das Imperium um ein Vielfaches.

Das Sahnehäubchen in der Form eines Börsengangs!

Chinas unangefochtener Handelsriese macht ernst, denn der Handelsriese will an die New Yorker Börse, wobei über ein Gesamtvolumen von bis zu 20 Milliarden US-Dollar spekuliert wird. Dieses wäre nach 2010 der zweitgrößte Börsengang überhaupt, denn nur die Agricultural Bank of China legte mit sagenhaften 22 Milliarden Dollar in Shanghai einen bis dahin einzigartigen erfolgreichen Gang an die Börse hin. Doch nicht nur Mister Ma verspricht sich davon ein zusätzliches Investitionsvolumen, sondern auch zahlreiche Banken wie zum Beispiel das renommierte US-Geldhaus Goldman Sachs, die Deutsche Bank sowie JP Morgan verdienen an dieser revolutionären Idee kräftig mit. Mit nahezu 300 Millionen Kunden sowie circa 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wickelt der chinesische Handelsriese nahezu 80 Prozent aller Online-Einkäufe auf dem heimischen Markt ab. Somit ist zu erwarten, dass noch in diesem Jahr die 300 Milliarden Euro Umsatzvolumen geknackt werden, was zugleich Investoren wie Goldman Sachs oder Citigroup freuen dürfte.
Der Börsengang des chinesischen Handelsriesen um Mister Ma würde damit Mark Zuckerberg mit seinem Börsengang von Facebook im Mai 2012 sowie die damit verbundene Summe von immerhin 16 Milliarden Dollar bei Weitem übertreffen. Allein Investoren wie Goldman Sachs, Credit Suisse, Morgan Stanley sowie die Deutsche Bank könnten somit Gebühren von bis zu 200 Millionen US-Dollar einstreichen. Viele Hoffnungen sind allein mit dem Börsengang verbunden, denn neben Investoren wie Goldman Sachs oder JP Morgan sind auch beim Anteilseigner Yahoo gegeben, denn allein der erfolgreiche Gang an die New Yorker Börse würde Yahoo einen zweistelligen Milliardenbetrag bescheren.